macrules  macrulez...

August, 2010:

Plitscher

Dieses Wetter ist doch schon ein ausgewachsener meteorologischer Amoklauf…

Plastik statt Ute

Plastik statt Ute, via megagadgets.de

Altdeutsch Sütterlin Offenbach?

Beim Kramen hab ich gerade beim Cartoonisten ein Bild gefunden, auf dem eine recht alte Schrift benutzt wird.

Fibel in Altdeutscher Schrift

Dunkel erinnere ich mich an meine ersten Grundschuljahre in Porz (1971-73, damals noch nicht zur Stadt Köln gehörend, sondern stolze Stadt im Rheinisch-Bergischen Kreis).

Da gab es auf dem zeitgemäßen Schreibmedium neben der heute noch gängigen Schreibschrift noch Unterricht in der altdeutschen Schreibweise. Das ganze hatte damals offenbar eher künsterlichen Zweck, wenn ich ich das zu der Zeit auch nicht verstanden habe. Dafür war meine Anwesenheit auf dem Planeten noch zu kurz.

Später, nicht mal ein halbes Jahr, um genau zu sein, hatte sich nach dem Umzug nach *far far away* jede Fertigkeit in der schönen Schrift schnell verflüchtigt. Es ging dann bald nur noch darum, das vierte Schuljahr as good as goes abzuschließen, um bestenfalls auf einem Gymnasium noch farer awayer (oder so™) zu landen.
Nun, diese Nummer ist mir erspart geblieben, ich habs zur Realschule geschafft und nie wieder irgendwo diese schöne Schrift gesehen oder schreiben können/dürfen.

Ein klitzelichkleinbisselchen ist noch hängengeblieben. Nicht gerade an der Schrift, schreiben kann ich nicht mehr damit, eher am Künstlerichen. Wenn auch nur wenig.

Keine Wehmut, nur alte Erinnerungen…

Rockabilly… Psychobilly…

Die Bande kommt daher wie eine Mischung aus Hosen, Ramones und Stray Cats (nu ja…). Bestes Airguitar- und Headbanging-Futter für dieses bescheidene Wetter.

Zum Reinhören empfehle ich das Album Tiger Army von… Yantz Yenau™

Besten Dank an Marc!

Jobs vs. Gates mit…

Was youtube.com so alles findet…

Und welch alter Sack da gefunden wird :)

Ein echter “Mist”-Käfer

Britische Wissenschaftler haben ein Auto entwickelt, dessen Motor mit Biogas aus Klärschlamm läuft – die Wende am Automarkt ist damit aber wohl nicht zu machen.

Dabei wird soch soviel Mist produziert ;->

Aus der Süddeutschen.

Eins für die alten Säcke. Für alle beide. Und die anderen!

Campino bringt es da so schön auf den Punkt… Breit wie eine Haubitze und sowas von textfest. Howauchever, was Campino für mich zum Schwur gemacht hat: “Wir sind noch keine 60…”

Dieses Album (Damenwahl, BTW) ist im Original mal irgendwann gegen Ende der 1980′er Jahre (EDIT: 1986) rausgekommen sein.  Wieder eins dieser Hosen-Alben voller Hymnen fürs Wochenende und zum Überleben der Tage dazwischen. Es hat vielen Bierflaschen den Hals und einigen Mädels den Glauben an die “was-auch-immer” geraubt. Punk. Liebesschwüre, Punk, Alkoholtraumata, Punk, dicke Schädel, Punk, Punk!

Eine meiner besonderen Erinnerungen daran gilt dem Auftritt der Hosen im Tor 3 in Düsseldorf am zweiten Weihnachtstag um diese Zeit des Mauerfalls/Dekadenende oder Beginn.
Who cares.
Sämtliche Tankstellen um den Veranstaltungsort waren trocken, im Gegentum zu etwa 5.000 Jüngern, die sich im Tor 3 gute drei Stunden durch die Show gepogot haben. Meine Eltern standen kurz vor der Überlegung einer postnatalen Abtreibung oder wenigstens einer Entfamiliesierung. Es hat diverse Partys im ersten eigenen Heim und einiger heißwarmer Worte meines Freundes und damaligen Wohnungsnachbarn bedurft, sie halbwegs wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.
Immerhin ist er zwölf Jahre älter als ich und damit eine Respektsperson für sie. Auch wenn es da mal Getuschel gab. Von wegen Alkohol und etwas wie “lack of girls”. Es galt zu begreifen, daß “der Jung” nu selbst losrockt. Hat auch gut geklappt. Danke, Werner, danke Familie!

Die Wochenenden zu viert plus Mädels durch die Kölner Studentenszene, die Hymne (Bis zum bitteren Ende) auf den Lippen, hatten wir wohl allein aufgrund unserer preußisch-lulatschigen Erscheinung den Vorteil, nicht von jedem vollgepfosteten Jura-Studentenhänfling einen Zahnreset zu bekommen. Hätte eh nicht geklappt. Die Partys fingen Freitag Abend gegen 20 Uhr an und hörten Montagmorgen um 4 Uhr auf. Dazwischen… diverse Herzen, Schlüpfer, Bierflaschen und Taxikonsolen gebrochen.

Nun, man wird alt (hoffe ich!) und erinnert sich. Mit viel Spaß inne Backen. Mittlerweile ist der größte Teil der Bande verheiratet und verkindert. Außer mir. Uns. Frau Königlich und macrules. Wir kennen sich nun gut einundzwanzig Jahre, mit etlichen guten und blöden Unterbrechungen und sind kurz davor, dieses angeblich verflixte siebte Ehe-Jahr abzuschließen. Ich freue mich auf die nächsten sieben. Und die folgenden siebzig.

Die Party-Zeiten driften auseinander. Trifft die Bande sich, sind die letzten zwanzig Jahre weggeblasen. Nur der Kater danach, der ist von heute und übermorgen. Überirdisch. Man wird alt™. Aber ich wiederhole mich :)

Und, ähem, er natürlich.

Alle Regler auf Ölf…

The Art of Analog Computing

Yeeha!
So macht Computerarbeit auch Spaß



Mein Dank geht an Sabiene, deren Lecker-Blog ich in den Kommentaren beim Schockwellenreiter gefunden habe.
Das merk ich mir.

Apple Cars

Auf apfelautos.com hat der olle rote Ascona C mit dem silbrigen Apple-Aufkleber auf der Motorhaube

immer noch ein zu Hause.

Um 2002 hab ich den Wagen für nen kleinen Euro bei eBay gekauft und einige Monate gefahren. Nachdem ihm der TÜV mir keinen Aufkleber mehr spendieren wollte, hat ihn ein Käufer aus Belgien übernommen.

Der Ascona C war der Nachfolger meines seit vielen Jahren “immer mal wieder” benutzten und dann in der Garage abgestellten laub(frosch)günen Ascona B (allerdings ein viertüriges Modell).

Den Laubfrosch hab ich zum Jahreswechsel 1996/1997 für 500 D-Mark bei einem Ford-Händler in Emden gekauft, der ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Nachfrage von selbst mit dem Preis von 1.000 D-Mark runterging. Er wollte ihn wohl vom Hof haben, ich ihn bei mir.
Jedenfalls hat er mich souverän nach Köln gebracht und etliche Kilometer und Falschparker-Knollen mit mir gefressen, ohne mit dem Scheinwerfer zu zucken. Mit einigen Pausen in der Garage (für einen Kadett GSI 2.0 Cabrio, Ford Mondeo) hat er bis zum letzten Tag (sein zwanzigster Tag der Erstzulassung) beste Dienste erwiesen und seine letzten Züge auf der A 4 Richtung Schrottplatz gemacht. Bremsen im Eimer, auf dem Weg zum Schrottplatz ist die Kühlung geplatzt, die Windschutzscheibe gerissen und das Öl-Reservoir trocken gelaufen wegen eines doofen Lecks.

Und warum auch immer… ich habe kein Foto vom Laubfrosch.

Allein wegen des Antriebs (er hat beim Beschleunigen immer den Arsch immer so nett gehoben) war dieser Ascona B eines der coolsten Fortbewegungsmittel. Das hatte sowas Enterprise-siges ;)
Und natürlich hatte er auf der Windschutzscheibe einen der bunten Apple-Aufkleber. Ziemlich oben, wegen der TÜVianer.

Farewell, Red&Green

Honolulu-Baby

Neue Beschäftigung für die Finger, die spitzen. Oder so™ :)

Und ganz nebenbei meine erste Ovation! Nach alle den Jahren an blasphemischen Billigkopien und anderen Eier- und Fingerkuppenschneidern. Sechssaitigen. Meine Viersaiter waren bisher immer etwas fetter und tüüüfer üm Tooon.

Die kleine Lady ist etwa 40 Zentimeter groß, wiegt mit viel Glück 200 Gramm (Update nach Besuch der Waage: 500 Gramm) und hat ein süßes kleines Stimmchen, dass sich durch viele Streicheleinheiten schnell verändern lässt. Allerdings klingt es zurzeit noch nicht so richtig glücklich. Ich arbeite aber dran :)